Xemgħat ta ’għeluq is-snin

627 geburtstagskerzenEines der schwierigsten Dinge, die wir als Christen glauben, ist, dass uns Gott alle unsere Sünden vergeben hat. Wir wissen, in der Theorie stimmt das, aber wenn es um die praktischen Alltagssituationen geht, verhalten wir uns so, als ob es nicht so wäre. Wir neigen dazu, uns beim Vergeben so zu verhalten, wie beim Kerzenausblasen. Wenn wir versuchen, sie auszublasen, leuchten die Kerzen immer wieder auf, ganz gleich, wie ernsthaft wir es versuchen.

Diese Kerzen sind eine gute Darstellung davon, wie wir dazu neigen, unsere Sünden und die Fehler anderer Menschen auszublasen und doch erscheinen sie immer wieder zu neuem Leben. Aber so funktioniert die göttliche Vergebung nicht. Wenn wir unsere Sünden bereuen, vergibt Gott und vergisst sie für immer. Es gibt keine weitere Strafe, kein Verhandeln, keine Ressentiments, die auf ein weiteres Urteil warten.

Ganz und ohne Vorbehalt zu vergeben, widerspricht unserer Natur. Ich bin sicher, dass Sie sich an die Diskussion zwischen Jesus und seinen Jüngern erinnern, wie oft wir jemandem vergeben sollten, der gegen uns sündigt: «Da trat Petrus hinzu und sprach zu ihm: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist's genug siebenmal? Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal» (Mattew 18,21: 22).

Es ist schwer, diese Ebene der Vergebung zu ergründen und zu begreifen. Wir sind dazu nicht in der Lage, daher ist es für uns schwierig zu verstehen, dass Gott in der Lage ist, dies zu vollziehen. Wir vergessen oft, dass seine Vergebung nicht vorläufig ist. Wir glauben, dass obwohl Gott sagt, dass er unsere Sünden entfernt hat, er wirklich darauf wartet, uns zu bestrafen, wenn wir nicht seinen Standards entsprechen.

Gott denkt nicht an Sie als Sünder. Er sieht Sie für das, was Sie wirklich sind - ein gerechter Mensch, gereinigt von aller Schuld, bezahlt und erlöst von Jesus. Denken Sie daran, was Johannes der Täufer über Jesus gesagt hat? «Seht, hier ist das Opferlamm Gottes, das die Sünde der ganzen Welt wegnimmt!» (Ġwanni 1,29 Traduzzjoni Ġinevra Ġdida). Er stellt die Sünde nicht vorübergehend beiseite oder versteckt sie einfach. Als Lamm Gottes starb Jesus anstelle von Ihnen und bezahlte dadurch alle Ihre Sünden. «Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus» (Efesin 4,32).
Gott vergibt vollkommen und er will, dass auch Sie den Menschen vergeben, die wie Sie immer noch unvollkommen sind. Wenn wir um Gottes Vergebung bitten, hat er Ihnen die Schuld schon vor 2000 Jahren vergeben!

minn Joseph Tkach